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Diiiz Home – Der beste Blog für Inneneinrichtung

Warum scheitern so viele Online-Shops wie madedotcom? Und wie steht es um Diiiz?

von Admin 26 Oct 2022 0 Kommentare

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel wurde im Oktober 2022 verfasst. Made.com ging im November 2022 in die Insolvenz, die Marke wurde später vom britischen Händler Next übernommen. Die unten beschriebenen Pläne geben die Sicht von Diiiz zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder.

In den letzten Monaten mussten mehrere Online-Möbelhändler wie Madedotcom Insolvenz anmelden: Die gesamte Branche schwächelt seit Covid-19 und der damit verbundenen Lieferkettenkrise und kämpft zugleich mit stark steigenden Kosten durch höhere Einfuhrabgaben, höhere Frachtkosten und gestiegene Zölle. Einige unserer Wettbewerber, etwa made.com, haben deshalb Insolvenz angemeldet oder ihr Geschäft ganz aufgegeben.

Diiiz.com hat in den letzten zwei Jahren ebenfalls sehr schwere Zeiten erlebt, doch trotz großer Schwierigkeiten haben wir uns über Wasser gehalten. Das ist für uns keine Selbstverständlichkeit. Der Online-Handel ist infolge der Wirtschaftskrise und der Inflation zurückgegangen. Wir bedauern das Schicksal von Made.com, glauben aber weiterhin an uns. Deshalb möchten wir unsere Kunden beruhigen: Wir nehmen weiterhin Bestellungen an, und alle Bestellungen werden an unsere Kunden ausgeliefert!

Als kleineres Unternehmen sind wir überzeugt, dass Diiiz die aktuelle Wirtschaftskrise als Chance nutzen sollte, um sein Geschäftsmodell neu auszurichten und in eine lokalere, europäische Lieferkette zu investieren.

Was unterscheidet Diiiz von Made.com, selbst in einer so schwierigen Branche?

Was uns selbst in einer so harten Branche auszeichnet, ist unser Anspruch, hochwertige Produkte zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Als kleineres Unternehmen setzen wir seit jeher auf langfristige Beziehungen zu unseren Kunden und Lieferanten. Deshalb arbeiten wir eng mit den Herstellern und Lieferanten zusammen, die unsere Produkte fertigen, um Ihnen das bestmögliche Produkt zu bieten.

Die langjährigen Beziehungen zu unseren Lieferanten und Partnern haben uns bisher geholfen, trotz schrumpfender Margen über Wasser zu bleiben. Die Neuausrichtung unseres Geschäftsmodells auf Europa wird ebenfalls ein Schlüssel dieser langfristigen Strategie sein.

Wie hat Diiiz den Lockdown überstanden?

Der Covid-19-Lockdown löste eine schwere Lieferkettenkrise aus, und wir befürchteten, dass auch unser Geschäft darunter leiden würde. Dank einiger zutreffender Prognosen haben wir bereits 2020 begonnen, unser Geschäftsmodell neu auszurichten. Unsere Produktionspläne konnten wir nicht so schnell ändern wie erhofft, doch 2021 hatten wir bereits zahlreiche Kontakte auf dem europäischen Kontinent geknüpft, um unsere Produktion von Asien nach Europa zu verlagern.

2023 wird das Jahr, in dem wir diese Strategie vollständig umsetzen und unseren Einkauf in Europa deutlich ausbauen. Der neue Schwerpunkt von Diiiz liegt auf der Suche nach neuen europäischen Lieferanten, die uns hochwertige Materialien und Möbel liefern können.

Wie haben wir die Preisexplosion bei Frachtcontainern überstanden?

Bei Diiiz versenden wir unsere Produkte seit Langem in Frachtcontainern. Als die Containerpreise in die Höhe schossen, war uns klar, dass wir eine Alternative brauchten. Wir prüften bereits die Möglichkeit, ein Lager samt Grundstück direkt außerhalb des Vereinigten Königreichs zu erschließen.

Die Gründer von Diiiz stammen ursprünglich aus Belgien. 2022 beschlossen die drei Gründer, das Geschäftsmodell von Diiiz auf Europa auszurichten, neue Lieferanten in Europa zu suchen und ein Logistikzentrum in Belgien aufzubauen, um ihre Kunden schneller und günstiger beliefern zu können. Brexit und Covid-19 haben diese Strategie beide beschleunigt. In dieser Zeit beschloss Diiiz außerdem, die Produktion von Vintage- und Replika-Möbeln einzustellen. Die neue Produktstrategie lautet: ausschließlich originales europäisches Design fördern und beziehen.

Dennoch bleibt viel zu tun: Diiiz sucht ständig nach neuen, erschwinglichen europäischen Designern und Herstellern. Europa ist voll von sehr teuren Luxusmöbelmarken. Doch laut Roberto Mongiovi (CEO von Diiiz) „müssen wir auch erschwingliche Möbelanbieter der mittleren Preisklasse wieder nach Europa holen“. Angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise „sind wir überzeugt, dass Diiiz jetzt mehr denn je weiterhin erschwingliche Möbel für alle anbieten sollte“.

Wie sieht die Zukunft von Diiiz aus?

Die Zukunft der Lieferketten in der Möbelbranche ist vielversprechend. Die Branchenführer in Großbritannien und Europa müssen ihre Logistik und ihr Handels-Know-how jedoch noch verbessern. Lieferketten müssen optimiert und Ideen gefunden werden, um die Lieferkosten in Europa zu senken. Möbelhändler müssen sowohl offline als auch online erfolgreich sein, was vielfältige Kompetenzen erfordert. In der Möbelbranche ging es schon immer darum, schöne Dinge für das Zuhause zu schaffen – heute geht es aber auch darum, Technologie für Effizienz und Nachhaltigkeit zu nutzen.

2023 möchte Diiiz:

  • Logistikkosten senken und die Effizienz der Lieferkette steigern
  • näher an seinen Kunden sein
  • online und offline stärker präsent sein
  • eine europäische Plattform für erschwingliche europäische Möbelhersteller werden
  • Technologie und künstliche Intelligenz besser nutzen, um effizienter zu werden

Roberto Mongiovi
Diiiz.com
CEO

Wenn Sie weitere Fragen zu Diiiz haben, schreiben Sie uns an info@diiiz.com

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